NEWS 19-10-2022

Landwirtschaft

In Nigeria wollen Landwirte frische Lebensmittel mit Hilfe der Hydroponik anbauen. Urbane, schwimmende Beete, die kein Ackerland benötigen. Ihre Vision ist es, erst ganz Afrika zu ernähren und später die ganze Welt. Die Pflanzen erhalten die Nährstoffe dabei nicht aus der Erde sondern direkt aus dem Wasser. Auf diese Weise erhält die Pflanze alle Nährstoffe, die sie braucht, es wird kein Wasser verschwendet und die zusätzlich benötigte Energie kommt von Solarpaneelen. Die Wurzeln wachsen in einem Substrat aus recycelten Materialien, es wird kein fruchtbares Ackerland benötigt, weshalb dieser Anbau auch für die Stadt ideal ist.

Umwelt

In der Schweiz hat eine Studie eines Forschungsteams gezeigt, dass Naturschutzmaßnahmen gefährdete Tierarten schützen können. Im Kanton Aargau wurden innerhalb von 20 Jahren mehr als 400 neue Tümpel und Teiche angelegt und auf diese Weise Lebensraum für gefährdete Amphibien geschaffen. Die Bestände von zehn der zwölf gefährdeten Arten nahm in der Zeit zu, obwohl die anderen Bedrohungen nicht abgenommen hatten. Teamleiterin Helen Moor hofft, dass diese einfache und effektive Methode weltweit Anwendung findet und weitere Arten sich erholen.