GOOD NEWS ENERGIE

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In Deutschlands Hauptstadt sollen Großveranstaltung der Messe Berlin künftig klimaneutral möglich sein. Auf den Dächern der mehr als 20 Hallen sollen 15.000 Photovoltaik-Module installiert werden und so eine enorm große Solaranlage entstehen. Etwa fünf Gigawattstunden Strom pro Jahr soll so produziert werden – umgerechnet reicht das für ca. 2000 Haushalte. Der Strom wird für Messeveranstaltungen genutzt, der Überschuss soll in das Berliner Stromnetz eingespeist werden. Das Ziel der Stadt ist, bis 2035 ein Viertel des Stroms für Berlin mit Photovoltaikanlagen zu erzeugen.

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Bis Ende des Jahres wird in den USA ein Fünftel des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Damit erzeugt das Land dann mehr Strom durch Wind-, Wasser- und Sonnenenergie als durch Kohle- und Atomkraftwerke. Der Stellenwert der erneuerbaren Energien wächst auch in den vereinigten Staaten enorm. Seit 2019 hat sich die Produktion des Ökostroms verdoppelt. Bis 2030 soll sich der CO2-Ausstoss des Landes halbieren.

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Das dänische Energienetz hat den größten Anteil an Biogas im weltweiten Vergleich. Bereits 2012 beschloss die Regierung, die Produktion von Biogas zu subventionieren und vor etwa sieben Jahren begannen die Landwirte, Gülle an Biogasanlagen zu verkaufen, beziehungsweise zu verleihen. Denn die Gülle kommt nach der Gaserzeugung wieder zurück zum Landwirt, der sie dann klimaneutral auf seinen Feldern verteilen kann, da das Kohlendioxid durch die Gärung entfernt wurde. Eine einzige Anlage kann 20.000 Haushalte versorgen, insgesamt liegt der Biogasanteil im Land bei 40%. Das Gas wird auch zur Stromerzeugung genutzt, wenn die Solar- und Windkraftanlagen wetterabhängig zu wenig Strom liefern. Das Ziel des Landes ist, bis 2050 klimaneutral zu sein und gänzlich ohne fossile Energieträger auszukommen.

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In Frankfurt öffnet bald die erste Passivhaus-Klinik der Welt ihre Pforten. Der Neubau wurde vom Pasivhaus-Institut als „Vorzeigebeispiel für klimafreundliche Neubauten“ gelobt. Das Prinzip ist, dass das Gebäude so gut gedämmt und belüftet ist, dass es kaum beheizt oder gekühlt werden muss.

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Ein Dorf im indischen Bundesstaat Gujarat versorgt sich mit Solarenergie vollständig selbst. Auf jedem der 1300 Häuser wurde eine Solaranlage auf dem Dach installiert, zusätzlich gibt es ein Energiespeichersystem. Das Dorf produziert auf diese Weise weit mehr als es benötigt und speist den Rest ins Netz ein. Auf diese Weise müssen die Bewohner keinen Strom mehr bezahlen, sondern verdienen mit der überschüssig produzierten Energie sogar Geld.

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Das tschechische Dorf Knäjize gilt als eines der europäischen Vorbilder für autonome Energieversorgung. Zur Verwendung kommen dafür Biomüll, Schweinekot, und alles, was die Menschen die Toilette herunterspülen. Bereits seit 2004 werden alle Häuser der Stadt über die Biogasanlage beheizt und mit Strom versorgt. Im Herbst besuchte ein ganzer Bus voller österreichischer Bürgermeisterinnen und Bürgermeister den kleinen Ort, um sich Inspiration für die eigene Autarkie zu holen.

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Bewohner denkmalgeschützter Häuser mussten bisher auf Solaranlagen verzichten, da sie das Gesamtbild des Hauses zerstörte. Eine Westdeutsche Firma optimierte gemeinsam mit der technischen Hochschule Köln ihre Solardachpfannen, die elektrische sowie thermische Energie erzeugen und kaum von herkömmlichen Dachziegeln zu unterscheiden sind. Im Leistungstest lieferte die Anlage vergleichbare Werte wie konventionelle, auf Ständern montierte Solarmodule.

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Der deutsche Bundestag hat den Braunkohleausstieg im westlichen Bundesland Nordrhein-Westfalen von 2038 auf 2030 vorgezogen. Zeitgleich wurde der Ausstieg zweier Kraftwerke, die in diesem Jahr abgeschaltet werden sollten, bis 2024 verlängert. Für die Kohlekraftwerke in Ostdeutschland gilt derweil weiterhin das Enddatum 2038.