NEWS 4-11-2022

Nachhaltigkeit

Der Architekt Werner Ehrlich entwickelte eine Möglichkeit, aus Stroh Häuser zu bauen. In einer Halle werden die Bauteile wetterunabhängig vorproduziert, indem Stroh in Holzrahmen gepresst und mit Kalk verputzt wird. Die fertigen Module werden zur Baustelle transportiert und eingepasst.

Gemeinsam mit angehenden Architekten und Bauingenieueren baute er innerhalb kürzester Zeit ein kleines Haus. Die Vorteile des klimapostiven Materials sind enorm: Ein Kubikmeter Stroh bindet 88 Kilogramm CO², also etliche Tonnen pro Einfamilienhaus, zusätzlich sind die Dämmeigenschaften des Strohs ähnlich denen des Styropors, woduch wiederum Erdöl eingespart werden könnte.

In Österreich fallen jährlich fast 2 Millionen Tonnen Stroh an, damit könnte man bereits mehr als einhunderttausend Wohnungen bauen.

Energie

Ein Dorf im indischen Bundesstaat Gujarat versorgt sich mit Solarenergie vollständig selbst. Auf jedem der 1300 Häuser wurde eine Solaranlage auf dem Dach installiert, zusätzlich gibt es ein Energiespeichersystem. Das Dorf produziert auf diese Weise weit mehr als es benötigt und speist den Rest ins Netz ein. Auf diese Weise müssen die Bewohner keinen Strom mehr bezahlen, sondern verdienen mit der überschüssig produzierten Energie sogar Geld.